..den Tag wertzuschätzen

Erst einmal muss man sagen, dass es schwer ist sich selbst zu einzuschränken, was 2016 einem selbst gebracht hat. Man neigt ja grundsätzlich bei dem Thema dazu das ganze Jahr und alle wichtigen Ereignisse zusammen fassen zu wollen. Darum geht es, finde ich, aber eigentlich ja nicht. Wenn man nun wiederum versucht den anderen Weg zu gehen und das wichtigste Ereignis heraus greifen möchte, fällt dies auch sehr schwer. Ich versuche es dennoch mal..
Also ich glaube 2016 hat mir sowohl Positives wie auch Negatives gebracht. Was nun natürlich in den Köpfen der Meisten im Rückblick auf 2016 sehr präsent ist, ist der Terrorangriff von Berlin zuletzt. Dieses Ereignis gehört zu den schlimmsten Momenten von 2016, das auch wiederum mir selbst mal wieder die Augen geöffnet hat. Es hat mir die Augen geöffnet wie wichtig es doch ist jeden Tag zu genießen und auf eine positive Art zu nutzen. Ich schätze sehr viele haben Jemanden Bekanntes in Berlin und direkt daran gedacht diese Person(en) in Sicherheit zu wissen. Bei mir war dies auch der Fall, aber zum Glück ging es allen gut. Im gleichen Atemzug kann man natürlich den Terrorangriff nach ähnlichem Muster in Nizza vom Juli nennen oder auch Brüssel, welche mir ebenfalls großes Entsetzen, Angst über die Macht einer fanatischen Gruppierung/Organisation und wie sehr sie uns doch immer wieder treffen und Angst machen können, ausgelöst hat. Sowie der bereits erwähnte Gedanke mich direkt ergriff, dass man jeden Tag viel positiver zu gestalten versuchen sollte. Es passieren nicht nur schöne Dinge jeden Tag und man ärgert sich wahrscheinlich mindestens einmal täglich über irgendetwas, was nicht schlimm ist - man sollte sich nur immer wieder erinnern, dass das Ärgern und Schlecht reden von Dingen auch irgendwann wieder aufhören muss und das Positive immer überwiegen kann und sollte! Daher finde ich die Aussage, dass 2016 das schlimmste Jahr war, tatsächlich zu pauschalisiert. Es gibt auch so einige schöne Ereignisse des Jahres, die hier Erwähnung finden sollten. Da denke ich als erstes in die sportliche Richtung, wie der Sieg der deutschen Handballer im Januar, bei dem auch viele nicht-handballbegeisterte mit gefiebert und sich mitgefreut haben. Oder der mitreißende Lauf der Isländer bis zum Viertelfinale bei der Fußball-WM, der hat mich und auch viele Andere sehr positiv mitgerissen. Ich konnte gar nicht verhindern, mich über die riesen Freude des recht kleinen Staates mitzufreuen :)! Spaß hat mir auch, um nicht nur bei sportlichen positiven Ereignissen zu bleiben, der Pokémon Go Hype gemacht, auch wenn dieser nur kurzzeitig anhielt. Zu sehen wie Kinder und Jugendliche, aber auch Geschäftsfrauen und -Männer gleichermaßen mit dem Smartphone in der Hand abgedriftet in eine andere Welt und scheinbar orientierungslos, sei es in der Mittagspause oder nach Feierabend, in der Gegend umherirrten. Na klar ich muss zugeben, dass auch ich selbst für eine kurze Zeit sehr angesteckt wurde und Spaß dabei hatte ;).
Es sind einfach viele schreckliche Ereignisse im letzten vorgefallen, das lässt sich nicht leugnen und bestätigen die zahlreichen Artikel, die man sich zum Jahresrückblick durchlesen kann. Man muss aber auch immer bedenken, dass uns täglich viel mehr schreckliche als schöne Meldungen berichtet werden. Da Positives meist Normal ist (und in gewisser Weise nicht so spannend leider). Doch ist ein "normaler" positiver Tag wirklich so normal? - Sollten wir nicht besser anfangen uns über jeden guten (langweiligen) Tag mehr zu freuen, diesen wertzuschätzen und zu nutzen?!

Das hat 2016 uns gebracht

http://www.spiegel.de/panorama/jahresrueckblick-2016-die-nachrichten-des-jahres-im-ueberblick-a-1127741.html

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