Der Stein ist groß und oft schwer

Wir laufen daher auf den Wegen dieser Welt, wir laufen, mal gehen wir und selten bleiben wir stehen! Wir suchen den Weg der uns erfüllen kann, wir suchen nach Antworten auf die Fragen die uns Nachts nicht schlafen lassen!

Da liegen wir da Nachts, wach, hell wach, die Gedanken schweifen, rastlos suchen wir, suchen aber finden nichts. Geben nicht auf und suchen immer weiter, wir verändern unsere Gangart, unseren Blickwinkel und auch schon mal das Such-Raster! Aber oft scheint es nicht zu helfen, immer mehr Fragen beschäftigen uns, ab und an kommt eine Antwort daher, sie kommt daher, wir haben sie nicht gefunden, sondern es scheint als würde sie uns gegeben.
Sie hat uns gefunden, die Antwort! Wer gab uns und was möchte er erreichen? Siehe da, er gibt uns, wenn wir nicht weiter wissen, wir liegen am Boden und diese Antwort, die aus dem Nichts erscheint, hilft uns aufzustehen und weiter zu gehen!
Wieso gehen wir weiter, immer weiter, immer mehr Fragen und ab und an ein paar Antworten? Es scheint, als wäre man blockiert, etwas liegt oder steht auf diesem Weg den man entschieden hat zu gehen. Manchmal geht es nicht weiter, denn der Stein der vor uns liegt ist zu groß und zu schwer, als dass man ihn alleine davon tragen könnte!
So entscheiden wir uns umzukehren; zurück zur letzen Gablung und weiter auf neuen Wegen. Denn der Weg soll das Ziel sein! Aber was wird sein, wenn der nächste Weg noch größe Steine und noch schwerere Lasten mitsich bringt? Werden wir wieder umkehren? Es scheint oft, als würde man kapitulieren, aufgeben, denn der Weg ist weit und oft schwer!

Ist es falsch Fehler zu machen?; oder ist es nur falsch aufzugeben?
Wie viele Wege mag es geben?
Wie viele Lasten werden wir überwinden müssen?

So lange wir nicht Aufgeben, wird jeder dieser sogenannten Fehler, kein Fehler sein, sondern die Wahrheit, ohne ihn wären wir nicht das was wir sind und wir hätten keine Chance weiter zugehen!
Wir gehen weiter, immer weiter, den perfekten Weg scheint es nicht zu geben, deshalb fragen wir auch nicht wo der bessere Weg sei, denn niemand weiß es.
Alle kennen sie diese Steine die groß und schwer sind, alle kennen sie die Auswegslosigkeit dieser Wege. Wenn man allein keine Steine davon tragen kann, da sollten wir es doch einmal zusammen versuchen. Aber - werden wir uns einig welchen Weg wir gehen wollen? oder wird unsere Reise bereits an der ersten Gablung ein Ende finden? Wenn wir es nicht zusammen schaffen und nicht allein, dann scheint es als wäre man selbst der Stein, schwer und groß und nicht davon zu bewegen!
Blockieren uns selbst - nur um nicht weiter gehen zu müssen!
Nun, werden wir wohl - etwas ändern müssen; vielleicht sollten wir zu Sprengstoff werden, um jeden Stein und uns selbst einfach davon zu sprengen! Dann wird es vorran gehen und keine Hürde würde uns behindern können!

Ja ich will Sprengstoff sein!

Der Weg ist das Ziel