harte arbeit - überbewertet.

letztens stieß ich irgendwo im netz auf einen artikel mit folgender, bemerkenswerter headline: „freundschaft ist harte arbeit“. ich hatte keine lust, den artikel zu lesen. ich finde, harte arbeit ist als slogan in "unserer" deutschen gesellschaft extrem überpräsent und -bewertet. ich habe nichts gegen arbeit an sich, wenn's sein muss auch mal harte arbeit (bei der arbeit), aber muss denn immer ALLES harte arbeit sein? beziehung, liest man auch oft, ist harte arbeit, guter sex ist harte arbeit, gesund sein erfordert harte arbeit, einen guten job finden ebenfalls, und wenn man den dann hat, ist harte arbeit vorprogrammiert. wenn es nicht klappt, heißt es: hartz-antrag ausfüllen – was vielleicht keine harte arbeit ist, aber am ende ja doch wieder auf harte arbeit hinauslaufen soll. fragt sich: soll am ende gar nichts mehr sein als harte arbeit? das kann ja wohl nicht alles sein.
in diesem sinne: schönes wochenende allen mitlesenden. wenn's geht ohne harte arbeit.

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