Ivanka Trump in Berlin und das Medienspektakel

Am 25.04.2017 besuchte Ivanka Trump Berlin zwecks Teilnahme am Frauengipfel. So weit, so gut und an sich überhaupt nichts Bemerkenswertes – eine weitere politisierte und stinklangweilige Veranstaltung.

Die Medien waren da aber wohl einer anderen Meinung.

„Was hat eine Ivanka Trump schon unseren deutschen Frauen zu sagen?“, zischten Kritiker aus ihren finsteren Ecken. „Sie wurde doch auf einem Geldhaufen geboren!“, schrie man von allen Fernsehtürmen und in der Presse. „Sie kann nur schön aussehen – sonst nichts!“, hieß es überall.

Warum kann eine Frau, die das Privileg hatte, in einer reichen Familie aufzuwachsen, per se nicht als ein gutes Beispiel dienen? Warum muss sie sich ständig dafür rechtfertigen, dass ihr Vater ein Milliardär und leider kein angenehmer Zeitgenosse ist?
Ivanka Trump ist eine junge, dynamische, attraktive Unternehmerin, die mit beiden Beinen im Berufsleben steht und ihre Kinder großzieht. Ich glaube, sie hat uns nicht weniger zu sagen als jede andere Geschäftsfrau.

Warum regen sich die Medien denn dann über die Tochter des US-Präsidenten und nicht über unsere Frau Bundeskanzlerin auf?

Ist Frau Merkel etwa nicht diejenige, die seit drei Amtszeiten dafür sorgt, dass Frauen in Deutschland in noch prekärere Beschäftigungen hineingedrängt werden, dass es ihnen immer schwieriger fällt, Familie und Beruf zu vereinen, dass ihre Renten im Keller sind?

Denkt darüber nach!

Don’t believe the hype!

Ivanka Trump

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