Terror und tote Promis - aber schlimmer geht's immer...

Terror und tote Promis – das hat 2016 uns gebracht, filtert man die Essenz der Nachrichtenmeldungen des vergangenen Jahres heraus. Auf ersteres möchte ich jetzt gar nicht groß eingehen, das sollen (und werden) andere hier tun, die sich mit der Politik besser auskennen.

Nun also zu den toten Promis: Ja, 2016 sind so einige Superstars von uns gegangen, so zum Beispiel Prince, Leonard Cohen, George Michael und auch der große Muhammed Ali.

Auch in Deutschland haben einige beliebte Stars den roten Teppich für immer verlassen, z.B. die Tatort-Stars Manfred Krug und Götz George, der Sänger Roger Cicero oder die Fernsehgrößen Peter Lustig und Roger Willemsen.

Sie alle hat uns 2016 genommen, und sie werden uns für immer fehlen – glaubt man dem Medienecho nach jedem dieser Todesfälle, und mancher in den sozialen Medien scheint aber auch für jede einzelne der verstorbenen Persönlichkeiten von Tame Hanken bis Hans Dietrich Genscher die Fahnen auf Halbmast zu hängen, und auch ich war traurig, als mit David Bowie und Alan Rickman (Professor Snape) zwei meiner großen Helden die Bühne des Lebens für immer verlassen mussten.

Ich denke aber, deswegen jetzt das letzte Jahr als „Unglücksjahr“ der toten Stars zu verteufeln, grenzt ein bißchen an einen Aberglauben, den ich nicht teile. Denn: Letztenendes sind fast alle der oben genannten Personen nach einem langen, erfüllten und erfolgreichen Leben und in einem beachtlichen Alter gestorben, so wie es das Leben eben vorsieht, egal ob Promi oder nicht.

Vielleicht müssen wir uns auch einfach damit abfinden, daß unsere Helden, genau wie wir, alt werden und sterben, womit wir uns natürlich auch der eigenen Sterblichkeit und des eigenen fortschreitenden Alters bewußt werden, was mancher sicherlich nicht will und es deshalb auch vorzieht, ausgerechnet 2016 als großes Jahr der toten Stars zu verteufeln.

Doch sind wir mal ehrlich: Die Einschläge werden in den nächsten Jahren häufiger werden und auch viele der prominenten Helden treffen, die uns unser ganzes Leben lang begleitet haben und von denen wir uns nie vorgestellt haben, daß sie irgendwann mal nicht mehr da sein könnten.

Paul McCartney und Ringo Starr, Mick Jagger und Keith Richards, Bob Dylan, Iggy Pop, Cher, Tina Turner, Madonna oder auch Krik Douglas, Antony Hopkins und Sean Connery... sie alle und viele, viele mehr sind noch da, aber nicht für immer, und so gesehen wird es in den nächsten Jahren noch viele und auch schlimmere „Unglücksjahre“ geben. Wenn man es denn so sehen will...

In Bezug auf den Terror lässt sich da vielleicht mehr hoffen, nämlich, daß unsere Regierungen 2017 endlich Wege finden, damit 2016 später nicht (im Gegensatz dazu, wie es am Ende dieses Jahres scheint) als das ja eigentlich noch recht harmlose Jahr, in dem der Schrecken erst begann, in den Geschichtsbüchern stehen wird. Das jedenfalls ist meine Hoffnung für 2017.

Das hat 2016 uns gebracht

http://www.gala.de/stars/news/die-abschiede-2016-um-diese-stars-trauern-wir_1368845_1581776-i11507191.html

Anzeige: