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The Autopsy of Jane Doe (2016)

Eindrücke vom Fantasy Filmfest 2017.

Seit meiner ersten Begegnung mit Jeffrey Combs als Herbert West in "Re-Animator" habe ich eine Schwäche für Horror in Krankenhäusern oder ähnlichen Institutionen, in denen Mediziner ihr Wesen, bzw. Unwesen treiben. "TAOJD" erinnerte mich angenehm an den Gordon-Splatterklassiker, denn Ton und Begebenheiten atmen auch hier ein bisschen die formalinhaltige Luft jener geliebten Lovecraft-Verfilmungen der gloreichen 80er. Klein, handfest und kompakt. Gut gemachtes B-Movie Kino, wie ich es fast am liebsten habe. Pulp in guten Händen.

Die Handlung ist schnell umrissen. Ein Gerichtsmediziner und sein ihm nacheifernder Sohn wohnen in einem großen Haus, das im Keller eine gerichtsmedizinische Einrichtung beherbergt. Zur Arbeit geht es also nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrstuhl. Dort bringt ein befreundeter Polizist eines Abends einen Leichenfund vorbei, der Rätsel aufgibt. In einer Nachtschicht macht sich das Vater-Sohn-Gespann daran die Todesumstände des äußerlich nahezu unversehrten Leichnams der Jane Doe zu klären.

Es beginnt wie eine Folge "CSI", nur etwas rustikaler, und schon bald zeigt sich, dass dieser tote Körper ein finsteres Geheimnis birgt. Ein Geheimnis, das mit rationalen Mitteln der Wissenschaft nichtmehr zu erklären ist und schließlich Tod und Verderben heraufbeschwört. Dabei belasse ich es mal.

Der Film hat mir großen Spaß bereitet, wie man sich denken kann. Alles war gut. Darsteller, Makeup-Effekte, Inszenierung. Das ist kein Splatterfilm aber Gore kommt beileibe nicht zu kurz. Unheimliche Spannung und makaberer Humor ebenso wenig. Und das ist das Wichtigste. Schöner, ökonomischer und schnörkelloser Groschenroman-Horror mit den besten Zutaten. Heaven!

Horrorfilm, Lovecraft, Gore, Zombies

https://youtu.be/mtTAhXuiRTc